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Satzung

Satzung des Vereins der Freunde des Gymnasiums Wittstock e.V.


§ 1 – Name, Sitz und Zweck des Vereins
Der Verein der Freunde des Gymnasiums Wittstock e.V. mit Sitz in 16909 Wittstock/Dosse, Meyenburger Chaussee 2 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Erziehung (gemäß § 52 Abs. 2 Nr. 7 AO) durch die Beschaffung von Mitteln für das Gymnasium Wittstock.
Der Satzungszweck (§ 60 AO) wird verwirklicht insbesondere durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für den Abiturförderpreis, die Unterstützung und Durchführung von Projekten, Unterrichtsexkursionen, Sprachreisen u.a.

 

§ 2 – Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene, natürliche und juristische Person werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme von Mitgliedern. Im Fall der Ablehnung hat der Abgelehnte das Recht, eine Entscheidung der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu fordern, die mit einfacher Stimmenmehrheit dann endgültig über den Antrag entscheidet. Der Empfang der Mitgliedskarte gilt als Aufnahmebestätigung. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt. Dieser kann nur zum Ende des Geschäftsjahres mit dreimonatiger Frist erklärt werden. Die Mitgliedschaft endet ferner durch Tod oder Ausschluss. Über den Ausschluss eines Mitgliedes aufgrund von Zuwiderhandlungen gegen den Zweck des Vereins und seine Beschlüsse entscheidet der Vorstand. Der Ausgeschlossene hat das Recht, eine Entscheidung der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu fordern, diese entscheidet über den Ausschluss mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

§ 3 – Vorstand, Kuratorium sowie Arbeitsausschüsse
a) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister. Dieser Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und vertritt den Verein nach außen. Zum erweiterten Vorstand gehören ferner automatisch der stellvertretende Schulleiter und der jeweilige Vorsitzende der Elternkonferenz des Gymnasiums Wittstock sowie dessen 1. Stellvertreter.

Dem erweiterten Vorstand sollte außerdem ein Mitglied des Lehrerkollegiums des Wittstocker Gymnasiums angehören, das von diesem Lehrerkollegium gewählt wird.


b) Neben dem Vorstand wählt die Mitgliederversammlung ein Kuratorium, bestehend aus sieben Mitgliedern. Dazu ist der Schulleiter des Wittstocker Gymnasiums automatisch Mitglied des Kuratoriums. Das Kuratorium hat die Aufgabe, zusammen mit dem Vorstand sämtliche Förderungsmaßnahmen gleich welcher Art zu beschließen. Vorstandsmitglieder und Kuratoriumsmitglieder haben in einer gemeinsamen Sitzung, die vom Vorsitzenden einberufen wird, jeder das gleiche Stimmrecht. Die Ausführung der Beschlüsse obliegt dem Vorstand.


c) Der Vorstand kann darüber hinaus Arbeitsausschüsse für einzelne, dem Vereinszweck in jeder Weise dienende Fachgebiete berufen, die dem Vorstand zur Seite stehen.


d) Als ständiger Arbeitsausschuss wird gleichzeitig mit der Wahl des Vorstands ein Kassenprüfungsausschuss von der Mitgliederversammlung gewählt, der mindestens einmal im Jahr die Kasse des Vereins zu prüfen hat. Der Bericht muss vor der Entlastung des Vorstands zur Einsichtnahme durch die Mitgliederversammlung vorliegen und außerdem verlesen werden.


e) Über die Beschlüsse des Vorstands, des Kuratoriums und der Arbeitsausschüsse sind Protokolle zu fertigen, die von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen sind. Irgendwelche Entgelte für die Tätigkeit im Vorstand, Kuratorium oder in den Ausschüssen werden nicht gezahlt.


f) Vorstand, Kuratorium sowie Arbeitsausschüsse werden für drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.


g) Vertretungsbefugnis Die Vorstandsmitglieder sind vertretungsbefugt und damit unterschriftsberechtigt. Immer mindestens zwei Vorstandsmitglieder zeichnen für die Richtigkeit von Unterlagen.


§ 4 – Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden des Vereins, mindestens einmal jährlich, möglichst im Januar, schriftlich einberufen. Er muss dies tun, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins oder die Hälfte der Mitglieder des Vorstands die Einberufung unter Angabe der Gründe schriftlich beantragen. Einladungen müssen acht Tage vor der Mitgliederversammlung zugehen und die Tagesordnung enthalten.


Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen und von zwei Vorstandsmitgliedern im Sinne des § 26 BGB zu unterzeichnen.


In der Mitgliederversammlung hat der Vorstand einen Jahresbericht zu erstatten. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit den Vorstand oder einzelne Mitglieder desselben, ebenso Mitglieder des Kuratoriums oder der Arbeitsausschüsse vorzeitig abberufen.


Jedes Mitglied hat in der Versammlung eine Stimme. Eine Stimmenübertragung ist nicht zulässig.


Die Mitgliederversammlung beschließt über die Auflösung des Vereins mit Zweidrittel-mehrheit der Anwesenden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.


In der Ladung zur Mitgliederversammlung kann für den Fall der Beschlussunfähigkeit bereits zu einer zweiten Mitgliederversammlung, die am gleichen Tag wie die erste stattfindet, geladen werden. Diese zweite Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.


Satzungsänderungen bedürfen ebenfalls einer Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder.


§ 5  Beitrag
Der Jahresbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist zu Beginn des jeweiligen Kalenderjahres fällig und spesenfrei dem Verein zu übermitteln. Dies soll tunlichst bargeldlos geschehen.
Wer mit zwei Jahresbeiträgen trotz Mahnung im Rückstand ist, gilt als ausgeschlossen.
Juristische Personen zahlen Beiträge nach Vereinbarung mit dem Vorstand. Der Vorstand kann in begründeten Ausnahmefällen eine andere Beitragsregelung im Einzelfall treffen.
Die Mitglieder verzichten auf etwaige Anteile am Vereinsvermögen.


§ 6 – Ehrenmitgliedschaft
Die Ehrenmitgliedschaft kann für besondere Verdienste um den Vereinszweck durch Beschluss der Mitgliederversammlung verliehen werden.


§ 7 - Vereinstätigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 8 - Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Wittstock, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Erziehung im Gymnasium Wittstock zu verwenden hat.


Wittstock, 02.07.2015