Zwei Schülerinnen gewinnen BraIn-Innovationspreis – ein außergewöhnlicher Erfolg
Ein besonderer Moment für unsere Schule: Die beiden Schülerinnen Ayla und Käthe wurden mit dem BraIn – Brandenburger Innovationspreis der Technische Hochschule Brandenburg ausgezeichnet. Damit haben sie sich gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt – darunter auch zahlreiche studentische Teams.
Mit ihrem Projekt Microspin überzeugten sie die Jury durch eine außergewöhnlich innovative Idee und ein beeindruckendes Maß an Engagement. Besonders bemerkenswert ist, dass sie diesen Erfolg bereits als Schülerinnen erzielen konnten und damit eindrucksvoll gezeigt haben, welches Potenzial und welche Kreativität in jungen Köpfen steckt.
Wir sind unglaublich stolz auf diese Leistung. Es ist alles andere als selbstverständlich, sich in einem solchen Wettbewerb auf Augenhöhe mit Studierenden zu behaupten – und ihn am Ende sogar zu gewinnen. Ayla und Käthe haben mit ihrem Projekt nicht nur einen großen persönlichen Erfolg erreicht, sondern sind auch ein inspirierendes Beispiel für unsere gesamte Schulgemeinschaft.
Mit ihrem Projekt Microspin präsentierten Ayla und Käthe eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Lösung für ein globales Problem: eine Blutzentrifuge, die ohne Strom und ohne aufwendige technische Infrastruktur funktioniert.
Eine Zentrifuge wird in der Medizin eingesetzt, um Blutproben in ihre einzelnen Bestandteile – etwa Plasma, rote und weiße Blutkörperchen – zu trennen. Diese Trennung ist eine wichtige Grundlage für viele diagnostische Verfahren, zum Beispiel zur Erkennung von Infektionen, Blutkrankheiten oder anderen medizinischen Auffälligkeiten. Herkömmliche Geräte sind jedoch meist auf Strom angewiesen, teuer und in ihrer Nutzung an gut ausgestattete Labore gebunden.
Genau hier setzt Microspin an: Die von Ayla und Käthe entwickelte Lösung ermöglicht es, diesen Prozess deutlich einfacher, kostengünstiger und unabhängig von Stromquellen durchzuführen. Damit kann Blut auch in Regionen analysiert werden, in denen medizinische Infrastruktur begrenzt ist – etwa in ländlichen Gebieten oder in Entwicklungsländern.
Der Nutzen ist enorm: Schnellere Diagnosen können dazu beitragen, Krankheiten früher zu erkennen und gezielter zu behandeln. Gerade in Gebieten mit eingeschränkter medizinischer Versorgung kann dies einen entscheidenden Unterschied machen und im Zweifel sogar Leben retten.
Mit dieser Idee haben Ayla und Käthe nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein beeindruckendes Bewusstsein für globale Herausforderungen bewiesen.
Wir gratulieren Ayla und Käthe ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!
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